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Reisen

Libellenpark Nidda: Steg führt Besucher direkt ans Flussniveau

09/10/2026 07:00:00

Neues in Nidda

So soll der Libellenpark Nidda im kommenden Frühjahr aussehen.

Die Stadt Nidda baut ab Montag einen naturnahen Park direkt an der Nidda. Das Herzstück ist ein Steg, der Besuchern unmittelbaren Zugang zum Wasser bieten soll.

Nidda – In Nidda beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten für den neuen Libellenpark an der Nidda. Wie die Stadt mitteilt, startet die Baumaßnahme am Montag, 12. Oktober. Die Fertigstellung der neuen Freianlage ist für Anfang 2027 vorgesehen. Im Frühjahr 2027 soll der Park dann für die Öffentlichkeit freigegeben werden.

Der Libellenpark entsteht gegenüber dem Bürgerhaus in unmittelbarer Nähe der neuen Landschaftsbrücke. Ziel des Projekts ist es, einen naturnahen Aufenthaltsraum mit Erholungs-, Bewegungs- und Naturerlebnisangeboten zu schaffen.

Herzstück der Anlage wird ein sogenannter Libellensteg sein. Über Natursteine gelangen Besucher direkt an die Nidda. Der auf Flussniveau angelegte Steg soll einen unmittelbaren Zugang zum Wasser ermöglichen. Ergänzend werden in der Nidda Niedrigwasserzonen und Störsteine angelegt. Dadurch sollen strukturreiche Lebensräume entstehen, die insbesondere Libellenlarven günstige Entwicklungsbedingungen bieten.

Auch das Umfeld wird umfassend neugestaltet. Auf der Fläche der bisherigen Parkplätze soll ein begrünter Wall entstehen, der den Park von der Straße abgrenzt und für mehr Ruhe sorgt. Entlang dieses Bereichs sind Sitz- und Liegemöglichkeiten geplant. Balanciergeräte sollen zudem Bewegungsangebote für Kinder und Erwachsene schaffen.

Darüber hinaus sind zahlreiche neue Pflanzungen und Baumpflanzungen vorgesehen. Der Weg entlang der Nidda erhält neue Sitzbänke und eine zusätzliche Beleuchtung. Geplant sind außerdem eine neue Querungsmöglichkeit in Richtung Bürgerhaus sowie Fahrradstellplätze.

Südlich wird der Libellenpark an den Balkon der neuen Landschaftsbrücke anschließen. Nach Vorstellungen der Stadt soll die Nidda dadurch künftig stärker in den Mittelpunkt rücken und für Besucher erlebbarer werden. (red)

Artikel von Wetterauer Zeitung