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Schluss mit alten Traditionen: Prinz William plant rigorose Änderung nach Thronbesteigung

Annemarie Göbbel
30/06/2026 06:52:00

Williams neuer Kurs

Prinz William plant als künftiger König einen klaren Schnitt: Wer nicht für die Krone arbeitet, soll keine Palast-Wohnung mehr umsonst bekommen – und Untervermieten wird verboten.

London – Prinz William (43) hat offenbar entschieden, dass sich mit seiner Thronbesteigung einiges grundlegend ändern soll. Wie das britische Magazin Hello! berichtet, plant Prinz William als künftiger König, die Regeln rund um königliche Liegenschaften deutlich zu verschärfen – und damit eine jahrzehntelange Praxis zu beenden.

Prinz William verwaltet seine Ländereien schon jetzt anders als sein Vater König Charles.

Der konkrete Anlass für Prinz Williams Reformpläne ist ein Bericht des britischen National Audit Office (NAO). Dieser deckte auf, dass sein in Ungnade gefallener Onkel Prinz Andrew drei Cottages auf dem Gelände der Royal Lodge untervermietete, obwohl er selbst nur eine symbolische Pacht zahlt. Prinz William sieht in solchen Arrangements ein erhebliches Imageproblem für die Monarchie und möchte derartige Praktiken als König unterbinden.

Prinz William als König: Kein mietfreies Wohnen mehr für nichtarbeitende Royals im Palast

Auch Prinzessin Beatrice (37) und Prinzessin Eugenie (35) stehen im Fokus: Beide leben mietfrei in Apartments im St. James’s Palace und im Kensington Palace – obwohl sie berufstätig sind und ihre Ehemänner erfolgreiche Karrieren vorweisen. Ihre Miete wird aus privaten Mitteln von König Charles III. (77) getragen, zu einem Satz von rund 40 Prozent unter dem Marktwert. Prinz William beobachtet diese Gepflogenheiten mit wachsendem Unbehagen. Er selbst zahlt Miete an König Charles.

Dass es William ernst meint, zeigt sein eigenes Vorbild: Für Forest Lodge in Windsor, wo er und Prinzessin Kate (44) auch als König und Königin wohnen wollen, zahlt das Paar jährlich 307.500 Pfund Miete (rund 371.000 Euro) – rund 100.000 Pfund (ca. 120.000 Euro) mehr als die Vormieter. Im Mietvertrag ist zudem ausdrücklich eine Klausel verankert, die das Untervermieten der drei zugehörigen Cottages untersagt. Prinz William geht damit mit gutem Beispiel voran.

Der Thronfolger gilt Vertrauten zufolge als jemand, der genau weiß, „wie viel die Monarchie kostet“, und der bei einer Neustrukturierung „sehr aktiv“ vorgehen wird. Der Buckingham Palace erklärte in einer Stellungnahme: „Wir sind dem National Audit Office für diesen Bericht dankbar, der mit dem Bekenntnis des königlichen Haushalts zur Transparenz im Einklang steht. Wir hoffen, dass die Ergebnisse dazu beitragen, eine Reihe von Punkten bezüglich königlicher Liegenschaften richtigzustellen, zu klären oder in den richtigen Kontext zu setzen.“ Prinz William dürfte diese Worte als Rückenwind für seinen Reformkurs verstehen. Bereits in jüngster Vergangenheit änderte William eine jahrelange Tradition seines Herzogtums Cornwall. Verwendete Quellen: hellomagazine.com, gala.de, thetimes.com

Artikel von KaiK.ai