Blaualgen
Das Gesundheitsamt hat am Deininger Weiher in Straßlach-Dingharting ein Badeverbot erlassen. In Wasserproben vom Dienstag (3. August) wurde ein stark erhöhtes Vorkommen von Cyanobakterien nachgewiesen.
Straßlach-Dingharting – Das Wasser lockt – aber schwimmen darf man hier trotzdem nicht mehr! Am Deininger Weiher (Straßlach Dingharting im Landkreis München) gilt ab sofort Badeverbot.
Denn: Das Gesundheitsamt hat in Wasserproben vom Dienstag (3. August) ein stark erhöhtes Vorkommen von Cyanobakterien (umgangssprachlich Blaualgen) nachgewiesen. Wer damit in Kontakt kommt, kann Hautreizungen erleiden, aber auch Magen-Darm-Beschwerden und sogar schwere Vergiftungen sind mögliche Folgen. Wichtig: Auch Hunde und andere Tiere dürfen nicht im Weiher baden oder daraus trinken.
Deininger Weiher: Schilder weisen auf Badeverbot hin
Um sicherzustellen, dass jeder über das Badeverbot informiert ist, werden am Deininger Weiher gut sichtbar Schilder angebracht. Das Gesundheitsamt bittet alle Badegäste, sich daran zu halten.
Die Behörde teilt mit, sie werde „engmaschige Nachkontrollen durchführen“. Und: „Sobald die Untersuchungsergebnisse und die weiteren Kontrollen eine sichere Nutzung des Badegewässers wieder zulassen, hebt das Gesundheitsamt das Badeverbot auf und informiert die Öffentlichkeit.“
Hinweise auf Bakterien auch am Hachinger Bach
Im Landratsamt München sowie in einigen Landkreisgemeinden waren auch Hinweise zu einem möglichen vermehrten Vorkommen von Blaualgen im Hachinger Bach eingegangen. Das Landratsamt geht diesen Hinweisen nach. An mehreren Stellen am Hachinger Bach gibt‘s jetzt Sichtkontrollen, auch Proben werden genommen.
Grundsätzlich sind die Bedingungen für das Wachstum von gefährlichen Blaualgen derzeit ideal. Das liegt an den hohen Temperaturen, den niedrigen Pegelständen und – was die Bäche betrifft – an der geringen Fließgeschwindigkeit.