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Gesundheit

ADAC-Kindersitztest: Jeder zweite Sitz ist „gut“

20/10/2026 10:30:00
Getestet, aber nicht immer für gut befunden: Der ADAC hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest und europäischen Partnern 16 aktuelle Kindersitze und Babyschalen geprüft.

ADAC

Getestet, aber nicht immer für gut befunden: Der ADAC hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest und europäischen Partnern 16 aktuelle Kindersitze und Babyschalen geprüft.

Welche Eltern wollen nicht, dass ihr Kind im Auto sicher unterwegs ist? Aber welcher Sitz ist gut? Und worauf achtet man beim Gebraucht-Kauf? Ein Test von ADAC und Stiftung Warentest hilft weiter.

München - Lässt sich der Kindersitz einfach einbauen, sitzt oder liegt das Kind gut, stimmt der Preis - und vor allem: Ist er auch sicher? Welche Modelle dahingehend etwas taugen, hat der ADAC gemeinsam mit der Stiftung Warentest und weiteren europäischen Partnern zum zweiten Mal in diesem Jahr getestet. Auf dem Prüfstand waren insgesamt 16 aktuelle Modelle, darunter acht Babyschalen.

Jeder zweite Sitz ist „gut“

Das Fazit: Insgesamt wird knapp jeder zweite Sitz mit „gut“ bewertet. Eine Babyschale und ein Kindersitz rasseln dagegen mit „mangelhaft“ durch, und zwar nicht einmal die günstigsten im Test. Die drei besten „Guten“ sind Babyschalen, der Testsieger ist gleichzeitig das teuerste Produkt. Das sind die jeweiligen Sieger in den verschiedenen Größen:

Die Mängel der beiden durchgefallenen Testsitze waren erheblich: So öffnete sich bei einer Babyschale beim Frontalcrash das Gurtschloss des Hosenträgergurtes, der Baby-Dummy wurde herausgeschleudert. Der Hersteller hat laut dem ADAC aber inzwischen einen Rückruf angekündigt. Auch ein für Kleinkinder und Kinder geeigneter Sitz versagte im Frontalcrash.

Kindersitz: Darauf muss man bei Kauf achten

Nicht jeder Sitz passt zu jedem Auto. Bei der Auswahl des passenden Sitzes sollten Eltern daher immer auf einen Probe-Einbau bestehen. Folgendes sollte man im Blick haben:

Augen auf beim Gebrauchtkauf

Nicht jeder kann oder will sich einen neuen Sitz kaufen. Vielleicht ist auch der vom größeren Geschwisterkind noch in Ordnung. Der ADAC Hessen-Thüringen weist allerdings auf folgende Grundsätze hin: dpa

Artikel von Soester Anzeiger