Eine makellose Make-up-Basis beginnt bereits vor dem eigentlichen Schminken mit der richtigen Hautpflege. Wenn deine Haut zu trocken oder uneben ist, kann Make-up schnell fleckig wirken und sich unschön auflagern – der sogenannte cakey-Effekt entsteht.
Zuerst solltest du dein Gesicht gründlich reinigen, damit alte Make-up-Reste, Schmutz und überschüssiger Talg entfernt werden. Anschließend ist das Auftragen einer Feuchtigkeitspflege wichtig – so wird die Haut optimal durchfeuchtet und kann die Foundation besser aufnehmen. Für öligere Hauttypen empfiehlt sich eine leichte, nicht fettende Creme, während trockene Haut von reichhaltigeren Produkten profitiert.
Optional kannst du ein Peeling (maximal 1–2 Mal pro Woche) verwenden, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Das lässt das Hautbild ebenmäßiger erscheinen und das Make-up setzt sich weniger in trockene Partien ab. Abschließend sorgt ein Primer je nach Hauttyp noch einmal für eine ebenmäßige Oberfläche und verlängert die Haltbarkeit deines Looks.
- Mische vor dem Make-up ein paar Tropfen Gesichtsöl in deine Pflege für einen natürlichen Glow.
- Warte immer einige Minuten, bis die Pflege vollständig eingezogen ist, bevor du weiter machst.
Der perfekte Auftrag: Weniger ist mehr
Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Foundation, Concealer & Co. richtig auftragen – und zwar in Maßen! Zu viel Produkt ist der Hauptgrund, warum Make-up cakey aussieht. Lieber sparsam starten und die Deckkraft gezielt aufbauen.
Wähle ein Foundation-Produkt, das zu deinem Hauttyp passt (Öl-frei bei fettiger, hydratisierend bei trockener Haut). Tupfe kleine Mengen mit einem Beauty-Schwamm oder Pinsel auf und arbeite sie in die Haut ein. Tupfende Bewegungen sorgen dafür, dass sich das Make-up mit der Haut verbindet und überschüssiges Produkt aufgenommen wird.
Beim Concealer gilt: Nur dort auftragen, wo es nötig ist – z. B. unter den Augen oder auf Rötungen. Lass ihn kurz „antrocknen“, bevor du ihn verblendest, um stärkere Deckkraft zu erzielen.
- Foundation dünn auftragen und gründlich einarbeiten.
- Concealer punktuell verwenden und sanft verblenden.
- Ggf. mit einem fluffigen Pinsel nochmal über das Gesicht gehen, um überschüssige Reste zu entfernen.
- Vermeide schwere Cream- oder Mousse-Foundations, wenn du zu cakey aussehendem Make-up neigst.
- Baue lieber leicht in mehreren Schichten auf, statt eine dicke Schicht zu verwenden.
Fixieren ohne zu beschweren
Selbst das beste Make-up braucht einen letzten „Schutzschild“: das richtige Fixieren. Dabei ist Vorsicht geboten: Zu viel Puder kann schnell maskenhaft und schwer wirken, vor allem bei trockener oder reifer Haut.
Setze auf ein leichtes, transparentes Setting Powder und trage es wirklich nur in den Bereichen auf, die schnell glänzen (meist Stirn, Nase, Kinn – die berühmte T-Zone). Mit einem kleinen Pinsel kannst du sparsam dosieren. Wer besonders trockene Stellen hat, verzichtet dort nach Möglichkeit ganz auf Puder.
Anstelle von Puder kannst du auch ein Fixierspray wählen. Dieses fixiert das Make-up, nimmt ihm die pudrige Oberfläche und sorgt für einen frischen, natürlichen Glow. Mit ein bis zwei Sprühstößen aus Armlänge Entfernung frischt es den Teint auf, ohne zu beschweren.
- Setze Puder gezielt ein, nicht im ganzen Gesicht.
- Tupfe überschüssigen Glanz mit einem Kosmetiktuch ab, bevor du nachpuderst.
Kleine Tipps gegen Cakey Make-up im Alltag
Auch nach dem sorgfältigen Schminken kann es im Laufe des Tages passieren, dass das Make-up schwerer wirkt als gewünscht. Mit diesen Tricks kannst du dem entgegenwirken:
- Verwende Blotting Paper, um überschüssigen Talg schnell und ohne zusätzliches Produkt zu entfernen.
- Frische dein Make-up lieber mit einem Spritzer Thermalwasser oder einem hydrierenden Spray auf, bevor du erneut Produkt aufträgst.
- Halte bei Bedarf einen kleinen Puderpinsel dabei und trage damit gezielt Setting-Puder nur auf glänzenden Stellen auf.
So bleibt dein Make-up auch bei langen Tagen frisch und natürlich – ganz ohne unschönen Cakey-Look!