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Mode

Modehaus Vockeroth in Kassel: Neuer Lagerverkauf in Innenstadt

Claudia Feser
25/10/2026 17:30:00
Outlet am Friedrichsplatz: Bis Ende Dezember hat der Outlet-Store der regionalen Modehaus-Gruppe Vockeroth geöffnet.

Outlet-Store für Mode und Sport am Friedrichsplatz in Kassel

Outlet am Friedrichsplatz: Bis Ende Dezember hat der Outlet-Store der regionalen Modehaus-Gruppe Vockeroth geöffnet.

So voll war es im ehemaligen Leffers-Gebäude am Friedrichsplatz schon lange nicht mehr. Am Samstag tummelten sich viele Kunden um die Kleiderständer. Das regionale Modehaus Vockeroth hatte im Erdgeschoss ein Mode- und Sport-Outlet eingerichtet.

Kassel – So voll war es im ehemaligen Leffers-Gebäude am Friedrichsplatz schon lange nicht mehr. Am Samstag tummelten sich viele Kunden um die Kleiderständer. Das regionale Modehaus Vockeroth hatte im Erdgeschoss ein Mode- und Sport-Outlet eingerichtet. Noch bis Ende Dezember wird dort Markenkleidung verkauft, teilt Geschäftsführer Thomas Vockeroth gegenüber der HNA mit. Das Sortiment sei Lagerware, die aus den Modehäusern des Unternehmens stamme.

Zwischen Goslar und Bad Hersfeld, Nordhausen und Soest betreibt das Modehaus Vockeroth 27 Filialen: in Nordhessen, Südniedersachsen, Thüringen und Westfalen. Zur Unternehmensgruppe, die ihren Stammsitz in Melsungen hat, gehören auch die Modehäuser Sauer und Schünemann. In Kassel gibt es noch das Modehaus Vockeroth im dez‑Einkaufszentrum. Die Filiale im City-Point, die unter dem Namen Zebra bekannt war, hat bereits seit vier Jahren geschlossen.

Seit dem Auszug des Modehauses Sinn Ende 2023 stand das Gebäude in 1-A-Lage leer. 31 Jahre lang war dort Mode verkauft worden. Im vergangenen Jahr hatte Thomas Vockeroth die Immobilie von einer Gesellschaft aus Düsseldorf gekauft. Nun geht es mit Mode im Gebäude weiter, wenn auch nur temporär.

Es ist das einzige Outlet der regionalen Modehausgruppe. Neben Sportbekleidung, Schuhen und Winterware sind auch große Geschenkpapierrollen und Verpackungsbänder, kistenweise Kleiderbügel sowie Rümpfe von ehemaligen Schaufensterpuppen zu finden. Am ersten Verkaufssamstag war der Laden sehr gut besucht. Die Verkaufsfläche wurde auf drei Viertel des Erdgeschosses aufgebaut; das Untergeschoss und die erste Etage stehen weiter leer.

Künftig ein Mix aus Kultur aus Handel

Wie geht es dann mit dem Gebäude weiter? Die documenta wird das Rote Palais, wie das historische Gebäude aus dem Jahr 1821 heißt, als Welcome-Center nutzen. Bereits jetzt arbeiten im Obergeschoss Beschäftigte der Weltkunstausstellung. Vom 12. Juni bis zum 19. September 2027 soll das Gebäude eine ähnliche Funktion haben wie das Ruruhaus während der documenta fifteen gegenüber. Danach soll es eine Kombination aus Kultur und Handel geben. Welche Pläne es für die Immobilie bezüglich Handel gibt, dazu wollte Thomas Vockeroth noch keine näheren Angaben machen. (Claudia Feser)

Artikel von Hessische/Niedersächsische Allgemeine