Offenes Geständnis
Nach 30 Jahren bei RTL: Ulrike von der Groeben verrät, wie chaotisch ihr letzter Abend als Moderatorin wirklich war – bis nachts um fünf vor zwölf.
Köln – Über Jahrzehnte hinweg war Ulrike von der Groeben (69) fest bei RTL gesetzt. Bereits 1985 begann sie ihre Karriere bei dem Kölner Privatsender. Seit Januar 1989 präsentierte sie den Sport bei „RTL Aktuell“. Im August 2024 verabschiedete sie sich gemeinsam mit Peter Kloeppel (67) nach mehr als 30 Jahren und über 4500 gemeinsamen Sendungen von dem Nachrichtenformat.
Für die Fans war es kein leichter Abschied – und auch die Moderatorin selbst musste sich erst an die Umstellung gewöhnen. Im Podcast „Glow Up Your Life“ sprach von der Groeben mit Katja Burkard (61) über ihre neue Lebensphase. Dabei wurde deutlich: Ganz reibungslos verlief ihr TV-Aus nicht.
„Es war echt Stress“: RTL-Ikone Ulrike von der Groeben packt über TV-Abschied aus
Ihren letzten regulären Auftritt als RTL-Moderatorin hatte die 69-Jährige am 23. August 2024. Danach war sie jedoch nicht gleich weg vom Fenster. Bis zum 31. August blieb sie offiziell RTL‑Mitarbeiterin. Erst um Mitternacht wurde sie „abgenabelt“ und verlor ihre Zugänge sowie Verbindungen zum Sender. Das wurde für die TV-Ikone jedoch zum unerwarteten Problem. Nach eigener Aussage besaß sie immer nur ihren Arbeits-Laptop sowie ihre E‑Mail-Adresse von RTL.
Ihr Dienstende bedeutet, dass zahlreiche Programme auf ihrem Handy abgeschaltet wurden. Darauf war von der Groeben nicht vorbereitet. „Hätte ich mich vielleicht auch eher drum kümmern können. Aber ich habe wirklich bis nachts um fünf vor zwölf noch dagesessen und überlegt: Welchen Email-Adressen, wem musst du noch Bescheid sagen? Schreib dir das raus – es war echt Stress!“, gestand sie.
Unterstützung bekam die ehemalige Sportmoderatorin schließlich von Kollegen aus der EDV. Sie halfen ihr dabei, wichtige Dinge zu retten und den Übergang zu bewältigen. Auch im Gespräch mit Barbara Schöneberger (52) hatte Ulrike von der Groeben bereits über ihr Karriereende gesprochen. „Am Ende war es auch sehr bürokratisch“, erklärte sie im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“. „Manche Geschichten – da hatte ich auch keine Lust mehr, mir die noch draufzuschaffen.“ (Quellen: „Glow Up Your Life“, Instagram, „Mit den Waffeln einer Frau“)