„Ausnahmemensch“
Uschi Glas hat in der Unterhaltungsbranche offenbar nur wenige Freundschaften geschlossen. Doch es gab einige wenige Ausnahmen.
München – Uschi Glas (82) stand im Laufe ihrer beeindruckenden Karriere für zahlreiche Kino- und Fernsehfilme vor der Kamera. Dabei hat sie an den unterschiedlichen Sets eine Menge Leute aus der Unterhaltungsbranche kennengelernt. Mit den wenigsten entwickelte sich aber eine echte Freundschaft, wie sie nun in einem Interview mit Das goldene Blatt verrät.
Dort offenbart Uschi Glas, die seit über 20 Jahren glücklich verheiratet ist: „Ich habe ganz wenige Freunde im Showbusiness.“ Der Grund sei aber nicht, weil es nicht funktioniere. Sondern weil man auseinandergehe, in unterschiedlichen Städten wohne und sich dann einfach lange nicht sehe. Doch es gab auch ein paar Ausnahmen, mit denen die Schauspielerin lange Zeit mehr verband.
Mit diesen Schauspiel-Kollegen war Uschi Glas befreundet
Hannelore Elsner (†76, 2019) und Elmar Wepper (†79, 2023) waren für Uschi Glas „nicht nur Kollegen, sondern wirklich gute Freunde“. Sie hätten sich privat getroffen, zusammen gegessen und sich gut verstanden. Mit Hannelore Elsner drehte Glas zuletzt 2019 den „Club der einsamen Herzen“, mit Elmar Wepper stand sie für Erfolgsserien wie „Unsere schönsten Jahre“ (1983 bis 1985) und „Zwei Münchner in Hamburg“ (1989 bis 1993) vor der Kamera.
Darüber, was sie am inzwischen verstorbenen Wepper besonders schätzte, schwärmte Glas bereits vor einigen Monaten im tz-Interview. „Das war ein Ausnahmemensch, mit dem du einfach über alles reden konntest“, so die 82-Jährige. Ansonsten scheint sie ihre Freunde eher jenseits der Kamera zu finden.
„Meine Freunde stammen in der Regel aus einem ganz anderen Milieu als dem Showgeschäft“, so Glas. Auch Ehemann Dieter Hermann, mit dem sie seit 2005 verheiratet ist, hat als Unternehmensberater einen bodenständigen Beruf. Dieser ist immer noch an ihrer Seite, während sich Uschi Glas mit Schrecken daran erinnert, wie sie von Elmar Weppers Tod erfuhr. Verwendete Quellen: Das goldene Blatt 202610, tz.de