Neues Ehrenmitglied bei Sportfreunden
Die Sportfreunde Gmund-Dürnbach haben bei ihrer Jahreshauptversammlung auf sportliche Erfolge und Investitionen zurückgeblickt und Pläne für eine neue Führungsstruktur vorgestellt.
Gmund – Die Sportfreunde Gmund-Dürnbach haben bei ihrer Jahreshauptversammlung auf sportliche Erfolge und Investitionen zurückgeblickt und Pläne für eine neue Führungsstruktur vorgestellt.
Starker Nachwuchs bei Sportfreunden: Mehr als 500 Kinder und Jugendliche in Gmunder Verein
Im Gasthof am Gasteig berichtete der Zweite Vorsitzende Michael Schmid über den Betrieb der Sportfreunde. „Wir sind ein breit aufgestellter Verein mit allen Jahrgängen und einem breiten Sportangebot“, sagte er. Knapp 1300 Mitglieder gehören den Sportfreunden an, darunter mehr als 500 Kinder und Jugendliche. Zum Angebot zählen unter anderem Turnen, Fußball, Badminton, Volleyball, Tischtennis und Bogensport. Schmid leitet die Vereinsgeschäfte interimsmäßig, seit Marco Senger das Amt des Ersten Vorsitzenden im Mai 2025 aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hat.
In seinem Rückblick ging Schmid auch auf das Lichterfest ein. Die Spartenleiter berichteten von sportlichen Erfolgen: Die von Waldtraud Bichler geleitete Abteilung Ski nordisch stellte einen Bayerischen Langlaufmeister in der Schülerklasse, die Fußball-B-Jugend wurde Meister ihrer Liga. Zudem wird in Gmund wieder Kampfsport angeboten. „Da möchte ich für alle Spartenleiter auch den Dank an alle Übungsleiter und Helfer weitergeben“, sagte Maria Kaulfersch von der Abteilung Turnen. „Ich bin einfach wahnsinnig gern in diesem Verein.“
Pläne für das Sportgelände: Sportfreunde und Flow am See wollen Pumptrack
Investiert wurde unter anderem in den Umbau der Küche im Vereinsheim, ein Markiergerät für die Fußballer und die Umrüstung der Flutlichtanlage auf LED. „Wir haben viel in die Infrastruktur investiert“, sagte Schmid. Gemeinsam mit den Sportfreunden versucht der Verein Flow am See außerdem, auf dem Sportgelände einen Pumptrack einzurichten. Das Gelände soll in naher Zukunft modernisiert werden.
Auch die Vereinsführung soll sich verändern. „Es ist ein Zeichen der Zeit, dass sich kein einzelner mehr als erster Vorsitzender zur Verfügung stellt“, sagte Schmid. Aufgaben, Verantwortung und Entscheidungen müssten deshalb auf mehrere Schultern verteilt werden. Bis März 2027 will der Verein Menschen gewinnen, die einzelne Bereiche übernehmen. Regina Kniegl bezeichnete dieses Modell als Team-Vorstand.
Zum Abschluss ehrte der Verein langjährige Mitglieder. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Andrea Haberle, Andreas Kujawa, Josefine Staude, Johann Freiberger, Renate Eberl, Timon Hertle, Johannes Strohmeier, Sophie Schöpfer, Korbinian Schöpfer, Tobias Hahn und Walter Hahn ausgezeichnet. Seit 40 Jahren gehören Andreas Zierer und Stefan Kinshofer den Sportfreunden an. Klaus Seiderer, Andreas Scherzer und Georg Reisberger sind seit 50 Jahren Mitglieder. Reisberger wurde zudem zum Ehrenmitglied ernannt; er nahm die Auszeichnung sichtlich bewegt entgegen.
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