Ordnungsamt regelt
Eine sommerliche Abkühlung gibt es an der Glörtalsperre, doch wenn auf diese Idee zu viele Menschen gleichzeitig kommen, wird es ungemütlich. Das könnte wieder der Fall sein.
Schalksmühle – Volle Parkplätze, gesperrte Zufahrt: Auch am Mittwoch, 24. Juni, ist das Ordnungsamt wieder an der Glörtalsperre im Einsatz – der Andrang ist erneut enorm. Wer noch anreisen will, sollte das gut überlegen: Denn dynamisch zur Situation behält sich das Ordnungsamt vor, Parkplätze und Zufahrten zu sperren, wenn nichts mehr geht. Dies geschah erst am vergangenen Samstag und sorgte für lange Gesichter.
Das Naherholungsgebiet auf Schalksmühler und Breckerfelder Gebiet zieht bei sommerlichen Temperaturen regelmäßig Tausende Besucher an – Badegäste und Ausflügler, die ein paar Stunden Abwechslung suchen. Für die Gastronomen vor Ort ist das ein Segen.
Massenandrang hatte Schattenseiten – Sperrungen immer möglich
Doch der Massenandrang hat auch seine Schattenseiten. Bereits beim ersten warmen Wochenende des Jahres war die Lage eskaliert: Die Zufahrtsstraße zum Hauptparkplatz und zum Haus Glörtal musste dichtgemacht werden. Was damals drohte, könnte auch am Mittwoch und an den weiteren Tagen der Woche passieren.
„Wir sind vorbereitet“, hatte Silvia Gonzalez Algaba vom Schalksmühler Ordnungsamt im Gespräch mit come-on.de im Vorfeld erklärt. Das Ordnungsamt arbeitet dabei eng mit dem Sicherheitsdienst der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH zusammen, der Parkplatz und Gesamtlage im Blick behält. Sobald dieser Alarm schlägt, rückt der Bereitschaftsdienst aus – und kann die Zufahrtsstraße sperren, um wildes Parken direkt an der Talsperre zu unterbinden.
Im äußersten Fall werden Falschparker abgeschleppt. Das Breckerfelder Ordnungsamt ist zwar in die Gesamtplanung eingebunden, doch die Zuständigkeit für die Zufahrtsstraße liegt klar bei der Gemeinde Schalksmühle.
Wer einen Tisch im Haus Glörtal reserviert hat, kann beim Sicherheitsdienst eine Durchfahrtsgenehmigung beantragen – das Haus hat seine Gäste darüber bereits informiert.
Gonzalez Algaba hatte außerdem betont, wie wichtig eine schnelle Information der Öffentlichkeit sei. „Wenn nichts mehr geht, sollten dies vor allem Gäste aus dem Ruhrgebiet schnell erfahren, damit sie nicht umsonst anreisen.“ Fall. Die Glörtalsperre ist besonders bei Ausflüglern aus dem Ruhrgebiet gefragt – und hat an Tagen wie diesem ihre Grenzen längst erreicht.