Schweizer kickt erneut
Breel Embolo fühlt sich bei seinem neuen Team immer wohler. Dem Ex‑Stürmer von Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach gelang nun ein sehenswertes Tor.
Atlanta – Seit knapp zwei Monaten ist Breel Embolo nicht mehr in einer europäischen Liga zu finden. Der Ex-Stürmer von Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach wechselte Ende August von Stades Rennes in die US-amerikanische MLS zu Atlanta United. Dort ist dem Schweizer Nationalspieler gegen Chicago Fire ein spektakulärer Treffer gelungen.
In der 67. Minute spielte sein Teamkollege Elias Baez eine Flanke aus dem linken Halbfeld in den Strafraum. Der 29-Jährige lief in Richtung des Balles und stieg schließlich hoch. Er kam vor seinem Gegenspieler an die Pille und zeigte einen sehenswerten Flugkopfball. Mit eben jenem visierte er die kurze Ecke an und überwand Chris Brady im gegnerischen Gehäuse.
Embolo-Treffer verhindert Niederlage nicht
Mit seinem Treffer verkürzte Embolo, der zuletzt wegen einer Impf-Affäre in der Kritik stand, für Atlanta auf 2:3. Diesen Anschluss konnten seine Teamkollegen und er allerdings nicht nutzen, um noch Punkte zu sammeln. Dabei waren sie mit einem Tor von Tomas Jacob bereits in der vierten Minute in Führung gegangen. Allerdings steigerten sich dann die Gäste, die durch Anton Saletros, Anzor Mekvabishvili und Philip Zinckernagel die Partie zu ihren Gunsten drehten.
So musste Atlanta bereits die dritte Niederlage in den vergangenen vier Spielen einstecken. So rangiert United nur auf Platz 14 in der Eastern Conference der MLS. In 31 Ligaspielen gelangen lediglich acht Siege. Somit sind die Playoffs auch so gut wie außerhalb der Reichweite. Bei noch drei verbleibenden Spielen liegt das Team neun Punkte hinter Platz neun, den derzeit die New York Red Bulls innehaben.
Doch trotz dieser aussichtslosen Lage gibt Embolo, der von 2016 bis 2022 jeweils drei Spielzeiten für Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach absolviert hat, alles. Seit seinem Wechsel in die USA hat er in neun Partien dreimal getroffen und ein weiteres Tor vorbereitet. Allerdings konnte er damit noch nicht helfen, den Turnaround in Atlanta einzuleiten – eine Tatsache, die sich wohl auch im restlichen Verlauf der Spielzeit nicht ändern dürfte. (smu)